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Der Goldene Hirsch in Salzburg: Gelebte Geschichte

Hotel Goldener Hirsch – Jeder Gast ist hier in Freund des Hauses. Und nicht selten sind diese Freunde prominent: Die Rede ist vom legendären Salzburger Hotel Goldener Hirsch. Im Herzen der eleganten Innenstadt, in der pittoresken Getreidegasse gelegen, ist der Goldene Hirsch das erste Haus am Platz. Dabei lebt das luxuriöse Haus nicht nur von seiner illustren Gästeschar – hier residiert man inmitten von Salzburger Geschichte. 

Hotel Goldener Hirsch: Ein prominentes Gästebuch

Vor vielen Jahren traf sich eine Gesellschaft am alten Refektoriumstisch im Restaurant „Goldener Hirsch“. Hier wurde der Standort des neuen Festspielhauses in Salzburg besiegelt. Diese enge Verbundenheit des kleinen, aber feinen fünf-Sterne-Hotels zu den berühmten Festspielen besteht bis heute. Seit jeher kehren die Künstler und Stars der Festspiele in dem Haus ein. Herbert von Karajan, der zu einem der ersten, hielt dem Hotel drei Jahrzehnte lang die Treue. „Nach 30 Jahren immer noch“, schrieb der Dirigent auf die letzte Seite eines Gästebuchs des Hotels. Das ist randvoll mit prominenten Namen, auch solchen, die nichts mit den Festspielen selbst zu tun haben: Audrey Hepburn, Walt Diney, Liz Taylor, Hildegard Knef, Romy Schneider oder Yves Saint Laurent residierten bereits in den historischen Suiten und Zimmern.

Eine legendäre Gastgeberin

Apropos Historie: Die geht bis zu Anfang des 15. Jahrhunderts zurück. Im Jahre 1407 betreibt man in der Getreidegasse bereits den damals noch kleinen Gasthof. 1564 taucht der Name „Güldener Hirsch“ erstmals in den Büchern auf. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich das Hotel zu einem Treffpunkt der lokalen und internationalen Gesellschaft. Zu verdanken hat das fünf-Sterne-Haus seinen berühmten Ruf der Familie Walderdorff, allen voran die legendäre Gastgeberin Gräfin Harriet Walderdorff, die das Hotel 1948 renovierte und neu einrichtete. Liebevoll ausgewählte, jahrhundertealten Bauernmöbel und erlesene Kunstgegenständen dominieren das Interieur. Die Zimmer erstrahlen in den Farben Rosa, Waldgrün, Hellblau oder Sonnengelb und über allem wacht der Hirsch in Form von roten Stickereien auf Handtüchern und Kopfkissen oder als eines der zahlreichen Geweihe. Jedes der 70 Zimmer und Suiten, die sich in drei Gebäuden befinden, unterscheidet sich in der Architektur und im Detail. Und so fühlt man sich als Gast im Goldenen Hirschen weniger wie in einem Hotel, wie zu Hause bei Freunden. Das ist einzigartig: In Salzburg – und der Welt.

Lukullische Genüsse im Goldenen Hirschen

Dass man im luxuriösen Goldenen Hirschen auf Spa und Fitness verzichtet, ist selbsterklärend. Dies ist der historischen Architektur, verwinkelt und verschachtelt wie sie ist, geschuldet. Stattdessen widmet man sich im Goldenen Hirschen den lukullischen Genüsse. Zwei Restaurants bietet das fünf-Sterne-Hotel: Im rustikalen „sHerzl“ wird österreichische und bayerische Landküche serviert. Sehr empfehlenswert: Der Salat mit Backhendl-Streifen oder, na klar, das Wiener Schnitzel. Das elegantere Pendant ist das Restaurant „Goldener Hirsch“. Da finden sich Kreationen wie „Surf and Turf mit Kräuterbutter, Marktgemüse und Kartoffelpüree“ oder Klassiker wie „Gebratene Saiblingsfilets ‚Müllerin-Art‘ mit Blattspinat und Petersilkartoffeln“ auf der Speisekarte. Ein absolutes Muss, auch für solche, die eher der Käseplatte als dem süßen Dessert zugetan sind, ist aber dieses Gericht: Die Salzburger Nockerl vom hauseigenen Patissier im Goldenen Hirschen sind die wohl besten der gesamten Mozart-Stadt. Das ist Wellness für den Magen. Wer braucht da noch ein Spa?

Der hauseigene Cocktail „Susanne“

Gelebte Geschichte – dafür steht das Goldener Hirsch: Und eben diese Geschichte geht auch durch den Magen. In Form des hauseigenen Cocktails, namens „Susanne“. Dieser Drink trägt seinen Namen nicht umsonst. Es war einmal ein kleines Mädchen namens Susanne, die mit ihren Eltern stetig im Goldenen Hirschen einkehrte. Weil sie vor den Festspielen ebenfalls anstoßen wollte, mixte man ihr kurzerhand einen persönlichen – damals noch alkoholfreien –Drink. Mit den Jahren wurde der Cocktail immer wieder verfeinert. Mit dem Erreichen des Erwachsenenalters wurde der „Susanne“ auch alkoholisch. Heute besteht der Haus-Cocktail aus Campari, Tonic Water, Wodka und Cassis und ist herrlich erfrischend, nicht zu süß, prickelnd und fruchtig. Eingenommen wird der „Susanne“ in der schönen Bar des Hotels, dem Herzstück vom Goldenen Hirschen, der einst als Innenhof fungierte und heute milchgläsern überdacht ist. Und wer weiß? Vielleicht trifft man die echte Susanne an der Bar. Denn selbstverständlich kehrt die betagte Dame im Goldenen Hirschen immer noch ein, für einen Drink oder zwei. Einmal Stammgast im Goldener Hirsch, immer Stammgast.

Alle Fotos: PR / Goldener Hirsch


Autorin: Friederike Hintze

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